Mit dem Hormon Insulin abnehmen

Eine alte Bauernregel besagt „wenn Du ein Tier Mästen willst, dann sperre es ein und gib ihm Getreide“ Viele Menschen machen genau das Gleiche und wundern sich, dass sie immer mehr zunehmen, denn zu viele Kohlenhydrate bewirken einen hohen Insulinspiegel. Im Stoffwechsel kommt es durch das Insulin zu einer vermehrten Fetteinlagerung bei gleichzeitiger Blockierung des Fettabbaus. Daher ist die Idee einer kohlenhydratreichen, fettarmen Diät ein Absoluter Widerspruch. Eine kohlenydratreiche Ernährung ist eine Glucose reiche Diät, eine „Zuckerdiät“. Der Körper wandelt sie um und speichert sie sofort als gesättigte Fettsäure ab. Diese wirkt auf die Körperzelle wie ein Gift. Das Cholesterin dient als Zellschutz, indem es in die Zellmembran eingebaut wird…

Was genau ist eigentlich Cholesterin ?

Cholesterin ist nach der chemischen Einordnung ein Alkohol, zählt zu den Steroiden und ist kein Fett. Zusammen mit Eiweiß bildet es den Hauptbestandteil der Zellmembran.Es ist somit ein wichtiger Schutz für die Körperzelle. Darüber hinaus ist Cholesterin eine Ausgangssubstanz für Hormone. …Durch den erhöhten Bedarf der Körperzellen kommt es zum Anstieg des allgemeinen Cholesterinspiegels. Es wäre unter diesen Umständen falsch, den Cholesterinspiegel zu senken. Er erfüllt eine wichtige Aufgabe, den Schutz der Körperzelle.

Insulin beeinträchtigt den Zellstoffwechsel 

Je höher der Insulinspiegel ist, desto weniger Vitamin C wird in die Körperzelle eingebaut. Die Folge ist eine Schwächung des Immunsystems. Insbesondere während eines Infekts solltest Du auf keinen Fall Kohlenhydrate zuführen. Auch das Glas Orangensaft nicht. Durch den Fruchtzucker (Kohlenhydrate) wird die Vitamin-C-Aufnahme blockiert. Bei einer Insulinresistenz kommt es in Deiner Körperzelle zu einem Magnesiummangel, was oft einen erhöhten Blutdruck zur Folge hat. Der Natriummangel in der Zelle führt zu Wassereinlagerungen, zu Ödemen im Gewebe. Der Calciummangel zeigt sich durch mangelnde Stabilität und kann zu Herzrhythmusstörungen führen. Die Kenntnisse über die Auswirkungen des Insulins auf die Blutgefäße und die Verklumpung des Blutes sind der neueste Stand der medizinischen Wissenschaft. Der dauerhafte erhöhte Insulinspiegel ist damit als ein wichtiger Risikofaktor für Herz- und Hirninfarkt erkannt geworden. Insulin erhöht die Produktion von Cortison und Adrenalin in der Nebenniere. Damit steht der Organismus unter Dauerstress.

Einfluss des Insulins auf das Hormonsystem

Bisher war bekannt, dass das Insulin eine blockierende Wirkung auf die Schilddrüse hat. Es verhindert die Umwandlung des Schilddrüsenhormons T4 und das Stoffwechselaktive T3-Hormon. Es kommt damit zu einer latenten Schilddrüsenunterfunktion. Da die Schilddrüse der Motor des Stoffwechsels ist, kannst Du dir vorstellen, dass eine leichte Unterfunktion das Körpergewicht steigert. Anhand Stoffwechselanalysen konnte man feststellen, dass die Schilddrüsenunterfunktion sehr häufig mit einer gestauten Galle in Verbindung steht. Daher reichen die Aktivierung der Galle und die Umstellung der Ernährung oftmals aus, um die Schilddrüsenaktivität wieder anzukurbeln und die Pfunde purzeln zu lassen. Im Rahmen einer Gewichtsreduktion und eines optimal funktionierenden Stoffwechsels spielt die Schilddrüse also eine zentrale Rolle. Es wird immer mehr bekannt, dass Insulin die gesamte Hormonproduktion kontrolliert. Je ausgeprägter die Insulinresistenz ist, desto niedriger ist auch der DHEA-Spiegel im Blut. Das DHEA (Dehydroepiandrosteron) ist die Vorstufe für alle männlichen und weiblichen Sexualhormone. Beim Absinken des DHEA-Spiegels werden die Sexualhormone (Progesteron, Testosteron und Östrogene) an Proteine gebunden und verlieren damit ihre Wirksamkeit. Mit einer Ernährungsumstellung steigt also auch wieder die Lust und der Spaß an Sexualität, Menstruationsbeschwerden verschwinden und Wechseljahrs Beschwerden reduzieren sich. Außerdem wirst Du schon nach wenigen Tagen der Ernährungsumstellung besser schlafen können. Das lässt sich durch die gesteigerte Wirkung des Melatonin, deines Schlafhormons, erklären. Steigt der Insulinspiegel im Körper, wird von der Hirnanhangdrüse die Ausschüttung des Wachstumshormons (Somatrotopin) reduziert. Das führt zu einer verminderten Zellregeneration und zur Schwächung des Immunsystems. Wird der Insulinbedarf über die Ernährung vermindert, steigt das Wachstumshormon wieder an. Die Zellregeneration und das Immunsystem werden gestärkt.

Weil das Insulin einen so starken Einfluss auf das Geschehen in Deinem Körper hat, ist es ratsam, über die Ernährung bzw. das Ernährungsverhalten Einfluss auf den Insulinspiegel zu nehmen. In der Rezeptdatenbank der Abnehmformel findest Du eine riesen Auswahl an verschiedensten Rezepten, die Dir die Ernährungsumstellung so leicht wie möglich machen. Und gleichzeitig Positiven Einfluss auf deinen Insulinspiegel nehmen werden. 

Die Regeln einer Insulin-Trennkost

Bei einer Insulin-Trennkost gibt es zwei einfache Regeln, kein Verzicht und kein Hunger. Ob Du im allgemeinen erfolgreich abnimmst, ist auch eine Frage der Hormone, und die spielen vor allem bei Frauen mittleren alters sehr gerne verrückt (Wechseljahre). Werden Östrogen und Gestagen weniger, so kann es vorkommen, dass der Insulinhaushalt durcheinander gerät, und der Zucker aus den Kohlenhydraten nicht vollständig verarbeitet wird, und das er so im Blut bleibt. Das sorgt nicht nur dafür, dass Du hungrig wirst, sondern blockiert zudem auch noch Deine Fettverbrennung. Meine Lösung lautet: Reduziere 2017 mit den besten Insider-Tricks und Rezepten aus unserer Abnehmformel die Kohlenhydratmenge um die Hälfte und erhöhe zum Ausgleich Eiweiß und Fette. So bleibst Du lange satt und kannst so die überschüssigen Pfunde wieder loswerden. Und zwar so funktioniert`s: Der Grundgedanke ist, zu essen nach der Bio-Uhr, um den Blutzuckerspiegel in der Waage zu halten und Heißhunger zu vermeiden. Optimal sind drei warme Mahlzeiten am Tag mit insgesamt 1600 bis 2200 Kalorien und je vier bis fünf Stunden Pause dazwischen. Abends gibt es ausschließlich Eiweiß. Denn in der Nacht generiert Dein Körper vermehrt Wachstumshormone, so dass im Schlaf kleinere Schäden repariert werden können. Bekommt Dein Körper keine Kohlenhydrate, so zieht er die Energie, die er benötigt, aus den Fettdepots. Und so nimmst Du im Schlaf ab.

Ballaststoffe, die Insulinbremser

Ein- und Zweifachzucker gehören zu den Dickmachern. Deshalb solltest Du grundsätzich alle Süßmacher wie ein Würzmittel und eher nicht wie ein Sattmacher behandeln. Zum Glück verhält es sich bei Obst anders: Hier bremsen Ballaststoffe die Aufnahme von der im Obst enthaltenen Fructose aus dem Darm ins Blut. So schießt der Insulinspiegel nicht sehr stark in die Höhe. Wobei das wiederrum auch darauf ankommt wie viel Fruchtzucker man zusich nimmt. Das gleiche passiert auch bei Vollkornprodukten. Der hohe Ballaststoffanteil bei Vollkornprodukten verzögert den langsamen Abbau der komplexen Kohlenhydratketten noch weiter. Noch ein Vorteil: Du bleibst lange satt, denn es dauert ganze drei Stunden, bis der Zucker im Blut verteilt ist, und der Insulinspiegel wieder ansteigt.

Diese Nahrungsmittel sind natürliche Zuckersenker

Durch diese Nahrungsmittel wird die Bildung des Hormons Insulin angeregt, sodass es dafür sorgt, dass der Zucker im Blut besser verarbeitet werden kann. Zudem können die natürlichen Nahrungsmittel noch viel mehr.

Zimt - auf keinen fall sparsam verwenden: Das Gewürz enthält Polyphenole, die die Fettverbrennung so richtig in Schwung bringen. 1g Ceylon-Zimt am Tag gilt dabei als sehr wirksam. Über Obst, Joghurt oder Müsli verteilen.

Grüner Tee - gesund und anregend: Eine sehr breite Studie in Japan hat herausgefunden, dass Grüner Tee den Fett- und Zuckerstoffwechsel harmonisiert, die Bildung des Hormons Insulin anregt und zudem verhindert der Tee einen steilen Anstieg des Blutzuckerspiegels. Mindestens drei bis vier Tassen am Tag sollten es möglichst sein. Erfahrungs-Tipp: Termoskanne vorbereiten.

Aloe vera - sorgt für Energie: Aloe-vera-Gel, das aus dem Wasserspeichergewebe der Blätter erzeugt wird, wird meist äußerlich bei gereizter Haut zum Einsatz gebracht. Innerlich gilt es als Abwehrstärker und Energiespender. Des öfteren mal 1 EL in Joghurt oder in einen grünen Smoothie rühren. Schmeckt sogar ganz lecker.

Brennnessel - Die vermeintliche Alleskönnerin: Das grüne Grass entwässert, hemmt und beugt Entzündungen vor und minimiert Schmerzen. Es enthält zudem das Glückshormon Serotonin. Als Tee, Saft oder Extrakt.

Bockshornklee - Gewürz mit äußerstem Mehrwert: Schon Pfarrer Norbert wusste, das Bockshornklee sehr gut für die Verdauung ist. Als Pulver oder Konzentrat in der Apotheke erhältlich. Einfach aufs Brot schmieren oder in den Salat einrühren.


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